„Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne Frieden nichts“ – Die Schulgemeinschaft des Vicco-von-Bülow-Gymnasiums bekundet ihre Verbundenheit mit der Ukraine 

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Der seit dem 24. Februar andauernde Krieg in der Ukraine hat weltweites Entsetzen und Bedauern ausgelöst. Um ihre Anteilnahme deutlich und auch sichtbar zu machen, waren die Schülerinnen und Schüler des Vicco-von-Bülow-Gymnasiums mit dem Wunsch an die Schulleitung herangetreten, Raum für ein Zeichen der Verbundenheit mit der Ukraine zu erhalten. Dafür wurden die zweite und dritte Unterrichtsstunde am 4. März genutzt, um die von den Schülerinnen und Schülern mitgebrachten Lebensmittelspenden zu verpacken und ein kleines Programm durchzuführen, das die Solidarität mit der Ukraine bekundet.

Die gesammelten Konserven werden dem ClaB – Jugend- und Familienzentrum in Stahnsdorf übergeben, von wo aus sie mit Hängern und Transportern an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht werden. 

Im Anschluss an die zweite Stunde versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft auf dem Schulhof. Viele waren dem Aufruf der Schülersprecherin gefolgt und hatten sich in den Farben der Ukraine gekleidet, um ihre Verbundenheit mit der ukrainischen Bevölkerung zu zeigen. Am Hauptgebäude und in der Menge der Schülerschaft waren Plakate mit Slogans wie „We stand together“ und „Peace“ in den Farben der Ukraine zu sehen.

Einer kurzen Ansprache der Schülersprecherin folgte das Lied „Wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg. Anschließend brachten eine Schülerin und ein Schüler des Politik- bzw. Geschichtsleistungskurses in Form einer kurzen, eindrücklichen Rede die Gefühle und Gedanken aller zum Ausdruck. Dabei bekundeten sie sowohl den ukrainischen als auch den russischen Bürgerinnen und Bürgern, „die sich gegen den Krieg unter Inkaufnahme von Repressalien einsetzen“, ihre Anteilnahme und verurteilten den Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die kurze Ansprache begann und endete mit den treffenden Worten Willy Brandts: „Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne Frieden nichts.“

In ihrem Gedicht „Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit“ kritisierte eine Schülerin der 11. Jahrgansstufe die Verbreitung von Falschmeldungen und die damit verbundene Gefahr, in Zeiten des Krieges den Weg zum Frieden zu verhindern.

Eine anschließende Schweigeminute ermöglichte es allen Anwesenden noch einmal, in sich zu gehen und im Stillen Anteil zu nehmen. 

Abgerundet wurde die Aktion mit dem Lied „Give peace a chance“ von John Lennon, dem durch das Mitklatschen und -stampfen einiger Schülerinnen und Schüler besonderer Ausdruck verliehen wurde. 

Die Gedanken an die vom Krieg betroffenen Menschen werden die Anwesenden sicher noch über die Veranstaltung hinaus begleiten. Wir wünschen den Menschen in der Ukraine, den Geflüchteten sowie den russischen Bürgerinnen und Bürgern, die das Handeln ihres Machthabers verurteilen, nur das Beste und baldigen Frieden!

Weitere Fotos der Aktion in der Galerie: