15 Stunden Fahrt mit Bus und Fähre lagen hinter uns, als wir, 36 Schüler der Klassen 10b und 10c, begleitet von Frau Karbach, Frau Heyn und Herrn Limbach, am 15. 10. um 20.00 Uhr Hastings erreichten, früher als erwartet, weshalb wir uns noch ein bisschen gedulden mussten, bevor wir unsere Gastfamilien kennenlernen konnten. Wir waren alle sehr aufgeregt, aber die Gasteltern waren sehr nett und wir verstanden uns problemlos.

Am nächsten Tag zeigten uns unsere Gasteltern den Treffpunkt, wo uns der Bus jeden Tag einsammeln würde. Als unser Bus kam, lernten wir erst einmal das richtige Verhalten beim Einsteigen, denn durch den Linksverkehr war die Tür ja auf der falschen Seite.

An der Strandpromenade von Hastings stiegen wir aus, teilten uns in Gruppen  auf und bekamen Aufgaben für eine Stadtrallye, die uns durch das alte und neue Zentrum von Hastings führte und für die wir den ganzen Vormittag Zeit hatten. Glücklicherweise fanden wir Leute, die uns viele Fragen beantworteten. Am Nachmittag fuhren wir dann nach Eastbourne, wo wir auf eigene Faust die Stadt und den Strand erkunden konnten.

Zum ersten Mal in London (Julia Haack, 10b)

Im Gegensatz zum Vortag mussten wir um 7:30 Uhr an der Bushaltestelle stehen. Im Bus bekamen wir einen Stadtplan von London und ein Tagesticket für die U-Bahn. Nach zwei Stunden Fahrt erreichten wir Big Ben.  Aber „Big Ben“ ist nur der Name der Uhr im Turm. Seit 2012 trägt der Turm den Namen „Elizabeth Tower“.

Danach gingen wir zur Westminster Abbey, in der bisher alle englischen Könige gekrönt wurden. Wir sind jedoch nicht hinein gegangen, da der Eintrittspreis ziemlich hoch ist. Also gingen wir weiter, und kamen gerade rechtzeitig um den Wachwechsel bei den Horse Guards zu beobachten. Es war sehr lustig, weil die Pferde nicht stillstehen wollten. Eines von ihnen drehte sich die ganze Zeit.

Auf unserem Weg zum Buckingham Palace mussten wir einen Park mit sehr viele Enten und Eichhörnchen durchqueren. Der Platz vor dem Buckingham Palace war bereits gut gefüllt als wir ankamen. Jeder wollte die Soldaten mit den schwarzen Fellmützen sehen.

Nach der Mittagspause in Covent Garden Market gingen wir zur nächsten U-Bahnstation und nahmen die Bahn zur St. Paul’s Cathedral. Dort machten wir eine Pause und ein Foto von unserer Gruppe.
Nächster Stopp war die Millennium Bridge. Von der Millennium Bridge aus kann man die Tower Bridge und ein seltsam gebogenes Gebäude sehen. Wenn die Sonne durch die Fenster dieses Gebäudes scheint, wird das Licht gebündelt und auf die Straße geworfen. Dadurch heizt sich der Asphalt auf. Es wurden dadurch bereits einige der dort parkenden Autos beschädigt.

Auf der anderen Seite der Themse mussten wir vor dem Globe Theatre warten. Dieses weiße Gebäude ist der Nachbau des 1599 erbauten Theater William Shakespeares.

Nach einer kurzen Führung durch das Theater nahmen wir an einem Workshop mit Klatschen, Blickkontakt und einer kurzen Szene aus Romeo und Julia teil.

Dieser wundervolle Tag endete mit einem Stau auf unserem Weg zurück nach Hastings.

Am Mittwoch fuhren wir nach Canterbury, einer kleinen Stadt mit einer berühmten Kathedrale, die wir auch besichtigten. Wir bekamen einen Audioguide und mussten die Informationen in einen langen Fragebogen über die Geschichte und die Architektur der Kathedrale eintragen. Nach einer Mittagspause mit Freizeit – leider regnete es jetzt – gingen wir zu den „Canterbury Tales“, wo wir durch eine Darstellung lustiger Geschichten bei einer mittelalterlichen Pilgerreise geführt wurden. Anschließend hatten wir noch einmal ein bisschen Freizeit und trafen uns dann auf dem Busparkplatz für die Rückfahrt nach Hastings.

Am nächsten Tag mussten wir wieder früh aufstehen, denn es ging noch einmal in Richtung London. Zuerst besuchten wir das Observatorium in Greenwich und den Nullmeridian und genossen den Blick auf London. Dann hatten wir Zeit, uns im Maritime Museum mit der Geschichte der englischen Seefahrt zu beschäftigen, bevor wir mit dem Boot auf der Themse nach Westminster fuhren, vorbei an den modernen Hochhäusern von Canary Wharf und den Docklands. Wir fuhren unter der Tower Bridge durch und hielten kurz am Tower. Von der Endstation Westminster aus gingen wir zu Fuß über den Trafalgar Square zur berühmten Oxford Street, wo wir noch einmal Gelegenheit zum Einkaufen hatten.

Der letzte Tag. Wir mussten von unseren Gastfamilien Abschied nehmen und trafen uns mit unserem Gepäck am Bus. Nachdem wir alle Taschen verstaut hatten, zogen wir los, um uns in Hastings noch einiges anzusehen. Zunächst gingen wir ins Sealife Aquarium, wo uns farbenfrohe Fische über den Kopf schwammen, und nach der Mittagspause kletterten wir die Stufen zu den Smuggler’s Caves hinauf, Höhlen, in denen in früheren Zeiten Schmuggler ihr Hauptquartier hatten. Anschließend hatten wir noch Zeit, uns mit Proviant für die Rückfahrt einzudecken, und um 16.30 Uhr begann die lange Reise nach Hause.

(Deutsche Zusammenfassung nach den Reisetagebüchern der 10b)