Im Zuge des LER-Unterrichts besuchten wir, d.h. der Kurs der 9d, am 30.8.13 das Asylbewerberheim in Teltow. Gespannt hörte unsere Gruppe der Geschichte einer Frau zu. Sie kommt aus Kamerun. Sie lebt seit vier Jahren in Deutschland, sie ist aus ihrem Land geflüchtet, weil es dort politische Probleme gibt. Sie hat zwei Kinder, die beide größtenteils hier aufgewachsen sind. Dennoch wünscht sie sich, später einmal wieder zurück nach Kamerun gehen zu können. Doch im Moment geht das noch nicht, weil die politische Lage dort ziemlich katastrophal ist. Der Ausschlag gebende Grund für die Flucht nach Deutschland war, dass ihr Haus abgebrannt wurde. Denn ihr Mann war Politiker und Gegner der Regierung. (Marie und Sina)

Danach haben wir einen Mann aus Syrien befragt. Und er hat uns erzählt, dass dort, wo er gelebt hat, ein sehr großer Konflikt zwischen dem Volk und der Regierung besteht, denn in Syrien herrscht ein Diktator und das Volk will eine Demokratie. Wenn sich Menschen in Syrien gegen ihn stellen, werden sie vom Militär eingesperrt oder erschossen. Hier inDeutschland setzt sich der Mann sehr für die Gegner des Diktators ein. Er würde auch gerne zurück, wenn sich die Situation bessert. (Louis)

Als wir mit dem Flüchtling aus Syrien gesprochen haben, hat er uns von der kritischen Situation dort erzählt. Er ist geflohen, weil er seine Familie und sich selbst retten wollte. Würde aber sofort  nach Syrien zurückgehen, falls sich die Situation bessert, weil er den Menschen helfen möchte und weil er sein Land mag. Er ist mit dem Auto geflohen, seine Frau kam sieben Tage später, weil sie über mehrere Länder fliehen musste. (Paul U.)