2013/14

Zu dem letzten internationalen Treffen unseres zweijährigen Comenius-Projekts „Do youthinkI’ll fit in“ reisten vom 6. bis 11. April zehn Schülerinnen und Schüler und drei Lehrerinnen zu unserer Partnerschule, dem Institut Joan Sola in Torrefarrera in Spanien (Katalonien).

Die meisten Teilnehmer kannten ihre Partner bereits von dem Treffen in Teltow her, entsprechend familiär und herzlich war die Begrüßung am Bahnhof in Lleida.

In den folgenden Tagen trafen wir uns jeden Morgen an der Schule, nahmen an einzelnen Unterrichtsstunden teil oder arbeiteten an unserem Projektthema, führten zum Beispiel Recherchen zur Behindertengerechtigkeit des Ortes Torrefarrera durch und erstellten einen Bericht, der dem Bürgermeister übergeben wurde, oder übten uns im Goalball-Spiel, einem paralympischen Mannschaftssport für Sehbehinderte.

Daneben gab es auch viele Gelegenheiten, die Region und katalanische Gebräuche kennenzulernen: Wir versuchten uns an einem Rund- (Sardana) und einem Stocktanz (Ball de Bastons) und bestaunten das Training der Castellers von Lleida, einem Verein, die sich einem besonderen Sport widmet: Die Mitglieder bauen Türme aus Menschen, bis zu acht Stockwerke hoch. Interessant war auch ein Ausflug an die Küste, nach Tarragona, wo wir bei einer Stadtführung Einblicke in die römische Vergangenheit der Stadt erhielten.

Am aufregendsten waren aber wohl die ganz alltäglichen Dinge wie das Essen in den Familien, die ungewohnten Abendbrotzeiten, die Zutaten der extra für uns angefertigten Paella, oder die doch etwas andere Atmosphäre im Unterricht und der gelassene Umgang mit Zeitplänen.

Nach einer Abschlussfeier mit üppigem, von den Familien zubereiteten Büffet (inklusive Schnecken), fiel der Abschied schwer. Viele Schüler wären jetzt gerne noch länger geblieben und schmiedeten Pläne für weitere private Besuche.

Die Klassen 8b und 8c kamen in diesem Jahr, als erste Klassen unserer Schule, in das Finale der "Energiemission 2013/14". Ausgetragen wird dieser Wettbewerb seit vier Jahren durch die EMB.
Der Einzug ins Finale war mit dem Bau eines Kita-Modells verbunden, welches mit  erneuerbaren Energiequellen überzeugen sollte. Der eine oder andere Schüler hat sicherlich in den zwei Wochen zuvor einen Blick auf die Modelle werfen können. Überzeugen konnten im Wettbewerb aber auch die anderen Modelle aus Wittstock, Gransee und Rathenow.
Der Bau der Kitas war die eine Sache, beide Klassen haben überzeugend im Vorfeld zusammengearbeitet, innerhalb der Klassen kooperiert und manch einer hat Stärken an sich entdeckt, von denen er vorher nichts geahnt.Beide Klassen konnten ihre Klassenkasse mit 500 Euro aufstocken.

Einige Schüler unserer Schule besuchen derzeit unsere Partnerschule in Lynchburg USA/Virginia. Damit wir Daheimgebliebenen über alles informiert werden, schreiben die "Urlauber" einen Blog. Aber lest selbst: USA-Blog.
500px-Map of Virginia highlighting Lynchburg City.svg

Zwei Erfahrungsberichte:
„Die diesjährige Geschichtsexkursion der Jahrgangsstufe 10 fand passend zur Unterrichtsthematik „Deutsch-deutsche Geschichte 1949-1989“ im ehemaligen Untersuchungsgefängnis des Ministerium für Staatssicherheit (kurz „Stasi“), das heute als Gedenkstätte fungiert, statt. Durch mehrere Zeitzeugen wurden den Schülern nach einem einleitenden Film in Führungen durch das ehemalige Gefängnisgebäude die Methoden und Denkweisen eines der damals wichtigsten Staatsorgane der DDR nähergebracht. Die erst sehr surreal und abstrakt scheinenden Beeinflussungsmethoden der Stasi wirkten durch die Erzählungen der Zeitzeugen, welche selbst im Gefängnis einsaßen, erschreckend real und schauerhaft, aber gleichzeitig irgendwie abgeklärt, was die Ausweg- und die Machtlosigkeit der Gefangenen nur um so mehr verdeutlichte. Zusammen mit der Lokalität schaffte das eine ganz eigene Atmosphäre, welche zu einer leichten Bedrückung bei uns Schülern führte. Diese verging erst, nachdem wir den Ort verlassen hatten. Auf dem Weg gab uns einer der Zeitzeugen am Ende Folgendes: „Egal, welche Entscheidung ihr trefft, bleibt unterm Strich Mensch und handelt im Interesse der Menschheit!“

„Meterhohe Mauern. Überall Stacheldraht. Kleine einfache Zellen. Dies waren meine ersten Eindrücke und Assoziationen als ich das Gefängnis der Staatssicherheit in Hohenschönhausen, Berlin, besuchte. Das Stasigefängnis war das Hauptziel unserer Exkursion, welche wir mit zwei weiteren Klassen und vier erwartungsvollen Lehrern bestritten. Nach einem einführenden Film über die Geschichte des Hauses und deren historischen Einordnung seit 1945, begaben wir uns Gruppen für die nun anstehenden Führungen. Der geleitete Rundgang war für mich sehr informativ und spannend, da wir von einem Zeitzeugen begleitet wurden, welcher sich immer wieder die aufmerksamen Schüler wandte und diese geschickt in die Führung einband. Durch diesen Zeitzeugen konnte man die speziellen psychischen und physischen Folter- und Verhörmethoden nachvollziehen. Alles in allem war diese Exkursion gelungen und informativ. Ich persönlich habe viel Neues gelernt und an diesem Tag auch erkannt, mit welchen Mitteln die Demokratie damals vorgetäuscht wurde und welcher Druck auf Beschuldigte ausgeübt wurde. Abschließend kann man sich glücklich schätzen, dass wir heute in einer menschenfreundlichen Demokratie leben!“

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