Der diesjährige Wettbewerb der Ingenieurkammer Brandenburg rief zum Bau eines Turms nach ganz bestimmten Vorgaben auf. Viele Schüler unserer Schule beteiligten sich daran. Bundesweit kamen in acht Bundesländern, die sich beteiligten, 2028 Modelle zusammen.

Am 12. Juni 2015 wurden die besten Erbauer im Rahmen einer Auszeichnungsveranstaltung im Berliner Technikmuseum geehrt.
Johannes Hayeß, Schüler aus Klasse 11, erhielt dort den 6. Platz in seiner Alterskategorie.
Herzlichen Glückwunsch!

Nach der erfolgreichen Qualifizierung beim Regionalfinale am 04.06.2015 in Potsdam, konnte unsere Mädchenmannschaft Wettkampfklasse II beim Landesfinale den 2. Platz erzielen. Mit herausragenden Leistungen wie beispielsweise 2:22 Minuten im 800m-Lauf von Theresa Albrecht und 6,67m im Weitsprung von Jana Raab, haben die Schülerinnen alles gegeben. Auch Kim König, Lena Wiesenthal, Lisanne Ehrlich, Nathalie du Hamél sowie Marika Schneeweiß und Rieke Huxol überzeugten im Kugelstoß, Speerwurf, 100m-Sprint und Staffellauf.

Einen großen Dank an die liebe Betreuung undgroßartige Arbeit im Vorfeld von Fabian Meister vom RSV.

Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, einen richtigen Schriftsteller vor sich zu haben. Die 10d hatte am 10.6. die Möglichkeit, mit Grit Poppe, der Autorin des gerade im Deutschunterricht behandelten Romans „Weggesperrt“, ins Gespräch zu kommen. Grit Poppe, die selbst in Stahnsdorf aufgewachsen ist, freute sich über ihre erste Lesung in ihrem Heimatort.

In „Weggesperrt“ geht es um Anja, ein 15-jähriges Mädchen, das im Jahr 1988 in ein Heim der DDR-Jugendhilfe eingewiesen wird, da ihre Mutter die DDR endgültig verlassen will und einen Ausreiseantrag gestellt hat. Grit Poppe las aus dem zweiten Teil des Romans, der in erschütternder Deutlichkeit Anjas Aufenthalt in der  schlimmsten Erziehungsanstalt der DDR, dem Jugendwerkhof Torgau, schildert. Gerne beantwortete sie Fragen zum Roman und seinen Figuren sowie zu den Verhältnissen in der DDR.

Sehr bewegend waren auch die Ausführungen von Detlef Jablonski. Er erzählte von seinen Erfahrungen mit der Stasi, seiner Haftzeit und Menschen, die heute noch die DDR verklären.

Detlef Jablonski unterstützt Grit Poppe häufig bei Lesungen, nicht nur durch seine direkte Art, das Geschehene zu beschreiben, sondern auch musikalisch. Als Liedermacher hat er einen Weg gefunden, die Vergangenheit zu verarbeiten.

Foto Grit Poppe und Detlef Jablonski

Am 30. April beschäftigten sich die Klassen 8b und 8d intensiv mit dieser Problematik. Der Psychotherapeut Sebastian Drüge vermittelte den Schülern zunächst solides Grundwissen bzw. frischte bekannte Inhalte auf und regte in Problemdiskussionen zum Nachdenken an. Im praktischen Teil erfuhren die Schüler etwas über ihre eigene Körperwahrnehmung und wurden durch Herrn Drüge auf die verzehrte Körperwahrnehmung von Essgestörten hingewiesen. Gemeinsam sammelten die Schüler Ideen, wie betroffenen Menschen geholfen werden kann und wie man als Freund oder Freundin reagieren könnte und sollte. Abgerundet wurde das Projekt mit der Information zu ambulanten und stationären Therapiestellen. Alle Beteiligte gaben eine positive Rückmeldung, fanden das Projekt gelungen u.a. durch die gemachten Erfahrungen am eigenen Körper.

P.Hamborg (Biologielehrerin)

Als unterrichtsbegleitende Exkursion im Fachbereich Deutsch gab es für Schüler der Jahrgangsstufe 11 am 30.4.15 die Möglichkeit, an einem Theaterbesuch im Berliner „Theater Strahl“ teilzunehmen. 

Inhalt des Stückes ist ein Glaubenskonflikt zwischen den drei großen Religionen. Im ganzen Verlauf stehen sich das humanistisch rationale und das religiöse Weltbild gegenüber. Nathan der Weise versucht über die Kluft zwischen den beiden Weltanschauungen eine Brücke zu bauen, jedoch wird auch er in der Geschichte überrascht. Letztendlich kommt es zum Zusammentreffen dieser Religionen aufgrund einer absurden Mischung bestehend aus Liebe, plötzlich eintretender Verwandtschaft und Verstand. 

Überraschend lauschten viele Schüler dem Geschehen auf der Bühne, oder besser: das Publikum wahr nahezu nicht zu bändigen! Lessings dramatischer Klassiker wird von Günter Jankowiak zwar in einer zeitgemäßen Fassung inszeniert, jedoch  mit  einem Hauch von moderner Sprache auf die Bühne gebracht. Somit wirkt es weder „altmodisch“, noch „aufgesetzt“. Das Besondere an dieser Inszenierung ist zum Einen die Bühne in der Mitte des Saales, die an einen Boxring erinnert und zum Anderen die begleitenden Erzähler, welche zwischendurch selber als Figuren im Stück anzutreffen sind. Dadurch ist die Inszenierung nahe am Publikum, weil jeder einen guten Blick auf die Bühne hat und die Erzähler als lustige „persönliche Reisebegleiter“ sowohl im Stück mit den Figuren und außerhalb der Geschichte mit dem Publikum agieren können.  

Nach der Aufführung folgte für uns eine interessante Nachbesprechung mit den Schauspielern über die aus dem Stück hervorgehenden Themen Religionstoleranz, Identität der Menschen, das humanistische Weltbild und die Adaption des Klassikers.  

Abschließend ist nennenswert, dass sich der Theaterbesuch auf jeden Fall gelohnt hat, da der Inhalt des Buches vereinfacht und schülerfreundlich dargestellt wurde und das Thema Religionstoleranz stark im Mittelpunkt stand. Am Ende ließ es uns ein Stück näher rücken, da wir erkannten, dass zwar jeder seine eigene Weltanschauung hat, wir jedoch alle grundlegend eines sind: Menschen.

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Infoveranstaltung Klasse 7:

25.11.2019@19:00 Uhr

Infoveranstaltung Klasse 7:

27.11.2019@19:00 Uhr

Tag der offenen Tür:

25.01.2020@10:00-13:00 Uhr

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