Im Rahmen des Erasmus+-Projekts Young Voices for Urban Change (YV4UC) fand im Februar dieses Schuljahres ein abwechslungsreiches Programm mit internationalen Gästen an unserer Schule statt. Am Montag reisten zunächst die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Spanien an und erhielten um 12:00 Uhr gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern eine Schulführung. Um 14:00 Uhr traf die Gruppe aus Ungarn ein; im Anschluss wurde ein Kennenlernspiel durchgeführt, da sie ihre deutschen Partnerinnen noch nicht kannten.
Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. In der Gruppe erarbeiteten wir uns Wissen zu verschiedenen nachhaltigen Bautechniken und -materialien und präsentierten die Ergebnisse gegenseitig. Anschließend fuhren wir gemeinsam nach Potsdam, das als Beispiel für eine nachhaltige Stadt vorgestellt wurde. Dort besichtigten wir die Nikolaikirche mit ihrer Kuppel und Aussicht sowie den Park von Schloss Sanssouci, bevor uns Freizeit blieb, um die Stadt eigenständig zu erkunden und Souvenirs zu kaufen.
Am Mittwoch hielt die Architektin Lena Karbach einen Vortrag zum Thema nachhaltiges Bauen und stellte Berliner Projekte vor, an denen sie beteiligt ist. Im Anschluss gestalteten alle Schülerinnen und Schüler in internationalen Gruppen gemeinsam Skulpturen beziehungsweise „Häuser“ aus Karton. Diese standen symbolisch für den europäischen Zusammenhalt und für Visionen einer gemeinsamen Zukunft.
Am Donnerstag führte uns das Programm nach Berlin. Dort besuchten wir das Zukunftsmuseum Futurium, wo uns eine Führung zentrale Zukunftsthemen näherbrachte. Anschließend erkundeten wir die Stadt mit Stationen am Bundestag, Reichstag und Brandenburger Tor. Den Abschluss bildete ein Besuch im Europäischen Haus, wo wir weitere Einblicke in Europa, die Europäische Union und das Thema Frieden erhielten. Am Abend endete das Programm mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung in der Schule. Gemeinsam mit unserer Schulleiterin Frau Reissing, Lehrkräften und Gasteltern ließen wir das Projekt ausklingen. Auch die stellvertretende Bürgermeisterin Stahnsdorfs war zu Gast und hielt eine Rede. Alle Teilnehmenden erhielten ein Zertifikat sowie ein kleines Gastgeschenk.
Am Freitag wurden unsere ungarischen Gäste bereits früh verabschiedet. Für die verbleibenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgte eine Feedbackrunde auf der Internetplattform eTwinning sowie ein gemeinsamer Spaziergang im winterlichen Sonnenschein. Gegen Mittag traten schließlich auch die spanischen Gäste ihre Heimreise an.
Das Projekt war ein voller Erfolg, und wir freuen uns bereits auf die letzte Mobilität in Ungarn.