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Seit 2012 arbeitet das Vicco-von-Bülow-Gymnasium mit europäischen Partnerschulen im Rahmen von Erasmus- (füher: Comenius)projekten zusammen. In einem festgelegten Zeitraum steht ein bestimmtes Thema im Mittelpunkt, das aus der Perspektive der unterschiedlichen Partnerländer erforscht wird. Die gemeinsame Kommunikationssprache ist Englisch. Die Zusammenarbeit erfolgt digital über die Plattform eTwinning und im Rahmen von internationalen Treffen von Schüler- und Lehrergruppen an den jeweiligen Partnerschulen, wo auch Einblicke in die Kultur der Länder und, durch den Aufenthalt in Gastfamilien, in die Lebensweise geboten werden. Finanziert wird die Projektarbeit durch Mittel der EU, die der Schule durch eine Finanzvereinbarung mit dem PAD (Pädagogischer Austauschdienst) zur Verfügung gestellt werden.

Unsere Projekte behandelten das Thema Inklusion (Do you think I'll fit in?), den Schwerpunkt Sprache mit Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben (Skills for Success), die Bedeutung einer gesunden Lebensweise (Enjoy a Healthy Lifestyle) und die heute im Alltag noch sichtbare Spuren der Geschichte (Roads to History). Wir hatten Partnerschulen in Spanien (Torrefarrera, Huelva), Italien (Gubbio, Terni und Lampedusa), Frankreich (Troyes), der Türkei (Istanbul) und Nordirland (Belfast).

Seit 2021 ist das Vicco.von-Bülow-Gymnasium bei dem Erasmusprogramm akkreditiert, das heißt, für einen Zeitraum von sieben Jahren können Finanzmittel für unterschiedliche Aktivitäten im Rahmen von Erasmus abgerufen werden. Dazu gehören die traditionellen Projekte für Schülergruppen, aber auch Einzelaufenthalte von Schüler*innen im Ausland, zum Beispiel im Rahmen eines Berufspraktikums sowie Lehrerfortbildungen.

Erasmus-Langzeitaustausch 2025

Sechs Wochen mit Erasmus+ in Spanien – Sprachliche, kulturelle und persönliche Erfahrungen

Ein Bericht von Linus, Klasse 10

Mein sechswöchiger Aufenthalt in Spanien ist inzwischen zu Ende, und ich blicke auf eine sehr schöne und bereichernde Zeit zurück. Obwohl ich mich in Katalonien aufhielt – einer Region, in der überwiegend Katalanisch gesprochen wird und die daher für einen reinen Spanischaustausch nicht unbedingt die idealen Voraussetzungen bietet –, konnte ich meine Spanischkenntnisse deutlich verbessern. Durch das tägliche Anwenden der Sprache im Alltag sowie meine bis heute anhaltende Duolingo-Streak entwickelte ich zunehmend Sicherheit und Freude am Spanischen. Diese positiven Erfahrungen haben mich schließlich dazu motiviert, Spanisch im Abitur als Grundkurs weiterzuführen.

Auch kulturell konnte ich vollständig in das spanische Leben eintauchen. Während meines Aufenthalts entdeckte ich meine Begeisterung für spanische Musik und Fernsehformate und probierte zahlreiche landestypische Gerichte aus. Besonders angetan haben es mir dabei die Empanadas.

Dank des überwiegend guten Wetters war es mir zudem möglich, mein Leichtathletiktraining ohne Unterbrechungen im Freien fortzusetzen. Dies war mir besonders wichtig, da ich nach meiner Rückkehr direkt in die Wettkampfsaison eingestiegen bin.

Neben dem schulischen und sportlichen Alltag kamen auch Ausflüge nicht zu kurz. Mehrere Besuche in Barcelona und Lleida sowie der Austausch mit anderen Erasmus-Teilnehmern aus Deutschland und Ungarn stellten besondere Highlights dar. Besonders beeindruckt hat mich die spanische Mentalität und das ausgeprägte soziale Miteinander. Die Menschen begegnen einem offen, freundlich und herzlich.

Die Integration in den Schulalltag fiel mir insgesamt sehr leicht, da die Freundesgruppen sehr offen gestaltet sind. Es ist selbstverständlich, dass Schülerinnen und Schüler klassen- und jahrgangsübergreifend miteinander befreundet sind, was das Ankommen zusätzlich erleichtert hat.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Aufenthalt in vielerlei Hinsicht eine wertvolle und unvergessliche Erfahrung für mich war. Die sprachlichen, kulturellen und persönlichen Eindrücke werden mich vermutlich noch lange begleiten und mir auch in Zukunft zugutekommen.

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Zwischen Torrefarrera und Stahnsdorf – Eine prägende Austauschzeit

Ein Bericht von Lina, Klasse 10

Ich war für sechs Wochen in Spanien, genauer gesagt in Torrefarrera, einer Kleinstadt in Katalonien, etwa anderthalb Stunden von Barcelona entfernt. Dort lebte ich bei meiner Austauschpartnerin Paula Casanoves Flores und ihrer Familie. Wir gingen jeden Tag um 08:00 Uhr zur Schule. Der Unterricht begann dort fünfzehn Minuten später als an meinem Heimatgymnasium. Ich besuchte das Joan-Solá-College und wurde von meinen Mitschülern sehr freundlich aufgenommen. Die Gastfreundschaft und Offenheit gegenüber internationalen Schülerinnen war groß.

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Young Voices For Urban Change